Ostern und so...
Hai, da bin ich wieder! :)
Hmm also naja irgendwie gehts mir grad nicht so toll weil heute einfach nicht mein Tag war, also erwartet bitte keinen allzu lustigen Beitrag...
Wollen wir doch mal über Ostern berichten... aaaalso, ich finde es erstmal irgendwie interessant, dass Karfreitag hier (wie immer im Englischen, also nicht speziell in Neuseeland) "good friday" heißt, also das gibt dem Ganzen eine andere Stimmung, finde ich...
Naja an diesem besagten Good Friday habe ich mich mit 4 anderen Mädels aufgemacht nach New Plymouth, um den zweithöchsten Berg, der aber ein inaktiver Vulkan ist, zu besteigen. New Plymouth sollte laut Aussagen meiner Gastfamilie 3-4 Std Autofahrt entfernt sein (hier braucht man immer unterschiedlich für die gleiche Anzahl an Kilometern, also kann man nie in Kilometern die Zeit sagen, weil es überall unterschiedlich lange dauert), aber wir haben 5-6 Stunden gebraucht da die Straßen total voll waren weil wohl ganz Neuseeland an Ostern herumfährt und die Straßen ihren absoluten Vollheits-Höhepunkt erreicht hatten.
War schon toll so zu fünft in nem kleinen Auto, vollgepackt bis obenhin, denn natürlich waren sämtliche Backpackers in New Plymouth ausgebucht weil Jack Johnson da am Ostersonntag ein Konzert gegeben hatte.
Also hat mir meine Gastfamilie netterweise ihr supertolles 6-Mann-Zelt ausgeliehen und wir sind auf einen kleinen netten Campingplatz DIREKT am Meer gefahren, also nachts konnte man die Wellen rauschen hören, bevor man eingeschlafen ist, und es war die ganze Nacht hell da ja Vollmond war. An dem Nachmittag waren wir nach dem Zeltaufbauen und der langen Fahrt ziemlich k.o. und sind nur noch kurz an den Strand, der ürigens schwarz war! Also aus schwarzem Sand bestehend! Und coole Höhlen gab es da....
Naja am Samstag sind wir um 7 aufgestanden, haben gefrühstückt und viiiiiiele Sandwiches gemacht und sind dann losgefahren, um den Mount Taranaki zu besteigen.
Jaa als wir dann so um 10 losgelaufen sind, war ich noch guter Dinge :) Ach ja: der Berg ist übrigend ca.2500m hoch und es war ein 18km-Marsch hin und zurück.
Das ist er!

Nachdem wir dann gefühlt stundenlang eine steile four-wheel-drive-road hochgelaufen sind, sind wir an einer Hütte angekommen, wo man übernachten kann wenn man den ganzen Weg nicht auf einmal laufen möchte. Irgendwie dachten wir, wir wären schon ziemlich weit oben und haben uns erstmal ein ausgiebiges Picknick gegönnt. Ich hatte in meinen tollen, anscheinend immer noch nicht eingelaufenen Wanderschuhen erstmal schon wieder Blasen, aber natürlich wollte ich trotzdem weitergehen! Als wir dann weitergegangen sind, ist der Weg wider Erwarten immer schlimmer geworden :) Zuerst mussten wir Holztreppen hoch ich kam mir echt vor wie Frodo, also erst immer schön viele Treppen, danach kam ein Geröllfeld, wo man bei fast jedem Schritt ein bisschen wieder nach unten gerutscht ist, und danach sollte man völlig fertig noch erkaltetes Lavagestein hochklettern, denn einen richtigen Weg gab es nicht (außer der groben Richtung: hoch^^:) )
Ich hab mich toll an ein Gedicht erinnert, das ich mal auf der Waldorfschule gelernt hatte: "Wie Herakles von jenen Wegen beide/ sich den erwählte, der zwar schmal und steil/ doch aufwärts führte zu der Menschen Heil/ so wird ein tapfres Herz sich jederzeit entscheiden" und das war wie ein Ohrwurm und hat mich echt genervt weil es zwar stimmt und alles, aber naja hat ja auch gepasst :)
Jaa und dann, irgendwann, so um 3 Uhr oder so, war ich dann endlich oben!!!! :

Und dann hab ich auf die anderen Mädels gewartet. Und mich mental auf den Abstieg vorbereitet ;)
Aber das ging dann eigentlich ganz gut, meine Blasen an den Hacken hatten nichts mehr zu melden und das Geröllfeld konnte man einfach runtersliden, also bei jedem Schritt ist man ungefäht nen Meter weiter runtergerutscht. Soll übrigens der anstrengendste hike Neuseelands sein! (Obwohl das wahrscheinlich bei jedem Hike irgendwer sagt^^)
Am nächsten Morgen taten meine Oberschenkel irgendwie weh! :) Aber es war ja Ostersonntag und ich hab sogar ein Ei gegessen!
An dem Sonntag war ja auch das Jack Johnson-Konzert und ich bin hingegangen!! Also das Ticket hatte ich natürlich schon vorher gekauft.
Das Ganze war open air und fand in einer Senke statt, also eine Art natürlichem Amphitheater, und die Stimmung war toll weil auch ältere Leute und kleinere Kinder da waren, und dadurch war nicht sone "Ich-brauch-den-besten-Platz-und-prügel-mich-auch-darum-weil-ich-ein-Teenie-und-sein-
größter-Fan-bin"-Stimmung, das war gut! Die Leute hatten sogar Picknickdecken und so mitgebracht. Zwischen Fans un Bühne war ein Wassergraben (hat mich ein bisschen an Zoo erinnert) und Jack Johnson hat total nett gespielt, und kam sympathisch rüber, also nicht eingebildet wie vorher das Gerücht ging.
Es war echt toll! Über mir die Sterne (der Orion, das Southern Cross, die Milchstraße), der Mond, und vor mir Jack Johnson und seine entspannte und aufmerksame Musik, es war einfach angenehm friedlich. Zwischendurch sind verrücktere Fans dann in den Wassergraben gesprungen und haben direkt vor der Bühne Party gemacht, aber die mussten dann da raus weil die sich erkältet hätten. Hihi!
Das ist er!

Am nächsten Tag sind wir eigentlich nur nach Hause gefahren.
Jaa ansonsten herrscht halt Alltag, und in meinem Restaurant merkt man einfach, dass die kein Eurythmie hatten in der Schule, weil sie es nicht hinbekommen, die Servietten in gleichem Abstand zueinander hinzulegen!^^
Bis dann!
Maria
Hmm also naja irgendwie gehts mir grad nicht so toll weil heute einfach nicht mein Tag war, also erwartet bitte keinen allzu lustigen Beitrag...
Wollen wir doch mal über Ostern berichten... aaaalso, ich finde es erstmal irgendwie interessant, dass Karfreitag hier (wie immer im Englischen, also nicht speziell in Neuseeland) "good friday" heißt, also das gibt dem Ganzen eine andere Stimmung, finde ich...
Naja an diesem besagten Good Friday habe ich mich mit 4 anderen Mädels aufgemacht nach New Plymouth, um den zweithöchsten Berg, der aber ein inaktiver Vulkan ist, zu besteigen. New Plymouth sollte laut Aussagen meiner Gastfamilie 3-4 Std Autofahrt entfernt sein (hier braucht man immer unterschiedlich für die gleiche Anzahl an Kilometern, also kann man nie in Kilometern die Zeit sagen, weil es überall unterschiedlich lange dauert), aber wir haben 5-6 Stunden gebraucht da die Straßen total voll waren weil wohl ganz Neuseeland an Ostern herumfährt und die Straßen ihren absoluten Vollheits-Höhepunkt erreicht hatten.
War schon toll so zu fünft in nem kleinen Auto, vollgepackt bis obenhin, denn natürlich waren sämtliche Backpackers in New Plymouth ausgebucht weil Jack Johnson da am Ostersonntag ein Konzert gegeben hatte.
Also hat mir meine Gastfamilie netterweise ihr supertolles 6-Mann-Zelt ausgeliehen und wir sind auf einen kleinen netten Campingplatz DIREKT am Meer gefahren, also nachts konnte man die Wellen rauschen hören, bevor man eingeschlafen ist, und es war die ganze Nacht hell da ja Vollmond war. An dem Nachmittag waren wir nach dem Zeltaufbauen und der langen Fahrt ziemlich k.o. und sind nur noch kurz an den Strand, der ürigens schwarz war! Also aus schwarzem Sand bestehend! Und coole Höhlen gab es da....
Naja am Samstag sind wir um 7 aufgestanden, haben gefrühstückt und viiiiiiele Sandwiches gemacht und sind dann losgefahren, um den Mount Taranaki zu besteigen.
Jaa als wir dann so um 10 losgelaufen sind, war ich noch guter Dinge :) Ach ja: der Berg ist übrigend ca.2500m hoch und es war ein 18km-Marsch hin und zurück.
Das ist er!

Nachdem wir dann gefühlt stundenlang eine steile four-wheel-drive-road hochgelaufen sind, sind wir an einer Hütte angekommen, wo man übernachten kann wenn man den ganzen Weg nicht auf einmal laufen möchte. Irgendwie dachten wir, wir wären schon ziemlich weit oben und haben uns erstmal ein ausgiebiges Picknick gegönnt. Ich hatte in meinen tollen, anscheinend immer noch nicht eingelaufenen Wanderschuhen erstmal schon wieder Blasen, aber natürlich wollte ich trotzdem weitergehen! Als wir dann weitergegangen sind, ist der Weg wider Erwarten immer schlimmer geworden :) Zuerst mussten wir Holztreppen hoch ich kam mir echt vor wie Frodo, also erst immer schön viele Treppen, danach kam ein Geröllfeld, wo man bei fast jedem Schritt ein bisschen wieder nach unten gerutscht ist, und danach sollte man völlig fertig noch erkaltetes Lavagestein hochklettern, denn einen richtigen Weg gab es nicht (außer der groben Richtung: hoch^^:) )
Ich hab mich toll an ein Gedicht erinnert, das ich mal auf der Waldorfschule gelernt hatte: "Wie Herakles von jenen Wegen beide/ sich den erwählte, der zwar schmal und steil/ doch aufwärts führte zu der Menschen Heil/ so wird ein tapfres Herz sich jederzeit entscheiden" und das war wie ein Ohrwurm und hat mich echt genervt weil es zwar stimmt und alles, aber naja hat ja auch gepasst :)
Jaa und dann, irgendwann, so um 3 Uhr oder so, war ich dann endlich oben!!!! :

Und dann hab ich auf die anderen Mädels gewartet. Und mich mental auf den Abstieg vorbereitet ;)
Aber das ging dann eigentlich ganz gut, meine Blasen an den Hacken hatten nichts mehr zu melden und das Geröllfeld konnte man einfach runtersliden, also bei jedem Schritt ist man ungefäht nen Meter weiter runtergerutscht. Soll übrigens der anstrengendste hike Neuseelands sein! (Obwohl das wahrscheinlich bei jedem Hike irgendwer sagt^^)
Am nächsten Morgen taten meine Oberschenkel irgendwie weh! :) Aber es war ja Ostersonntag und ich hab sogar ein Ei gegessen!
An dem Sonntag war ja auch das Jack Johnson-Konzert und ich bin hingegangen!! Also das Ticket hatte ich natürlich schon vorher gekauft.
Das Ganze war open air und fand in einer Senke statt, also eine Art natürlichem Amphitheater, und die Stimmung war toll weil auch ältere Leute und kleinere Kinder da waren, und dadurch war nicht sone "Ich-brauch-den-besten-Platz-und-prügel-mich-auch-darum-weil-ich-ein-Teenie-und-sein-
größter-Fan-bin"-Stimmung, das war gut! Die Leute hatten sogar Picknickdecken und so mitgebracht. Zwischen Fans un Bühne war ein Wassergraben (hat mich ein bisschen an Zoo erinnert) und Jack Johnson hat total nett gespielt, und kam sympathisch rüber, also nicht eingebildet wie vorher das Gerücht ging.
Es war echt toll! Über mir die Sterne (der Orion, das Southern Cross, die Milchstraße), der Mond, und vor mir Jack Johnson und seine entspannte und aufmerksame Musik, es war einfach angenehm friedlich. Zwischendurch sind verrücktere Fans dann in den Wassergraben gesprungen und haben direkt vor der Bühne Party gemacht, aber die mussten dann da raus weil die sich erkältet hätten. Hihi!
Das ist er!

Am nächsten Tag sind wir eigentlich nur nach Hause gefahren.
Jaa ansonsten herrscht halt Alltag, und in meinem Restaurant merkt man einfach, dass die kein Eurythmie hatten in der Schule, weil sie es nicht hinbekommen, die Servietten in gleichem Abstand zueinander hinzulegen!^^
Bis dann!
Maria
MariaBe - 28. Mär, 08:52

